Im Namen des evangelischen Kirchenchors Lützelsachsen begrüßte Chorobfrau Christiane Bylitza gut 80 Mitglieder und Freunde des Kirchenchors. Nachdem man dieses Mal nicht nur die zu ehrenden, sondern alle passiven Mitglieder eingeladen hatte, sah man an diesem Abend einige altbekannte Gesichter. Der Kirchenchor leitete das Sommerfest passend mit Paul Gerhardts beliebtem „Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit“ und drei weiteren Gesängen ein.
Neben dem geselligen Beisammensein galt es vor allem, aktive und passive Mitglieder für besondere Leistungen zu ehren. Für langjährige passive Mitgliedschaft wurden Maria Janke, Hilde Gerlach und Ute Hördt eine Urkunde und ein Blumengeschenk überreicht.
Für die regelmäßige Teilnahme an den Singstunden erhielten Lieselotte Rohr und Heinrich Schröder sowie Marliese Diesbach, Ursula Krech und Berta Wellenreuther eine kleine Anerkennung.
Pfarrer Jan Rohland übernahm die Belobigung derjenigen Sänger und Sängerinnen, die im Jahre 2014 bei allen elf Anlässen mit erforderlicher Kirchenchorpräsenz mitwirkten: Christiane Bylitza, Marga Keil, Ursula Krech, Lore Laudenklos, Fritz Kreis und Heinrich Schröder. Er dankte außerdem allen aktiven Mitgliedern für die gesangliche Bereicherung der Gottesdienste.
Im weiteren Verlauf hob die Zweite Chorobfrau, Brigitte Heinsch-Stausberg, die verdienstvolle Aufgabe und Tätigkeit des Besuchsdienstkreises hervor, getragen von Barbara Forstmeyer, Gisela Hellmann, Renate Irion, Ingeborg Klimisch und Silke Schweim.
Lob gab es auch für den Pressedienst, vertreten durch Hartmut Höke, die technische und organisatorische Unterstützung durch Kirchendiener Frank-Peter Klein sowie die fotografischen Arbeiten von Jürgen Stausberg.
Ein besonderer Dank, verbunden mit einem Geschenk, galt natürlich dem Chorleiter Daniel Cromm. Am 24. April 2016 (Kantate) wird es wieder ein Chorkonzert geben.
Nicht zu vergessen sind die einsatzfreudigen „Kirchenmäuse“: Christiane Bylitza erinnerte schmunzelnd an die turbulenten Ferien auf dem Bauernhof im Schwank „Theater auf der Küchenbank“. Sie überreichte den Anwesenden, Rainer Petschull, Marliese Diesbach, Bernhard Hildebrand, Walter Schmitt, Irmgard Ehmann, Margit Lange, Frank Peter Klein und Peter Laudenklos, ein Dankeschön-Präsent.
Die gesellige Unterhaltung kam nicht zu kurz; dazu trugen ein paar bemerkenswerte Einlagen bei: Marga Keil rief Erinnerungen an alte Tage wach, indem sie den Prolog des Theaterstücks „Die awergleiwische Weiwer vun Litzelsaase“ rezitierte. Das „große“ Los konnte man in Marliese Diesbachs und Renate Plaichers Tombola „Kostenlose Lose“ ziehen: Hauptgewinne waren ein „Wein“-Abend für zwei Personen (Gewinn: zwei Zwiebeln) und eine „Hafe“-Rundfahrt (Gewinn: ein Küchentopf am Bändel).
Dann gab´s zwei lyrische Vorträge: einmal das humorvoll-melancholische Lied „I mecht mol wieder a Lausbua sei“ vom unvergessenen schwäbischen Original, Willy Reichert, und hier im schönsten Schwäbisch vorgetragen von Dieter Hülsmann, und zum anderen Heimat- oder Volkslieder aus Frau Hilda Renners Kindertagen in Ungarn, von ihr gesungen in serbischer und ungarischer Sprache sowie donauschwäbischem Dialekt- eine sehr anrührende Reminiszenz.
Zum Ausklang des Tages sang der Frauenchor das Abendlied „Abend ward, bald kommt die Nacht…“ und mit dem darauffolgenden gemeinsamen Kanon „Eine ruhige Nacht …“ neigte sich ein harmonischer und unterhaltsamer Abend dem Ende zu.
Quelle: J. Stausberg


