Am Freitag, den 12. Juni machten sich in aller Frühe 20 Lützelsachsern/-innen auf nach Schönfeld. Unsere Partnergemeinde hatte zum 10. Stiftungsfest geladen. Kurz vor dem Begrüßungsabend kamen wir endlich am Gutshaus Ludwigsburg, dem evangelischen Seniorenzentrum an. Nach dem sehr herzlichen Empfang spielten die ersten Preisträger des 7. Internationalen Malchower Kirchenpreises und erhielten ihre Motivationspreise. Beim anschließenden Buffet war Zeit, alte und neue Bekanntschaften zu pflegen – es wurde viel erzählt. Aber auch der flotte Marsch des lettischen Flötenquartetts konnte an der Müdigkeit nach diesem langen Tag nichts ändern.
Am Samstagmorgen hielt Pfarrer Rohland die Andacht zum Stiftungstag in der Klockower Kirche. Während sich im Anschluss der Stiftungsvorstand zur Sitzung begab, waren wir mit unseren Gastgebern eingeladen, das grüne Prenzlau kennenzulernen. Ein engagierter Stadtführer führte uns im Sauseschritt von der letzten Eiszeit bis in die jüngste Vergangenheit und dann gleich zum chinesischen Mittagessen am Uckersee.
Zurück ging es nach Malchow in den Labyrinthpark. Dort warteten schon Kaffee und Kuchen und eine leider sehr kurze Führung durch den herrlichen Park. So konnten wir wenigstens den Eberswalder Wunderkreis und das Chartre-Labyrinth „erspüren“ und die Kirche mit ihrem einmaligen Sternenlabyrinth besichtigen.
Die Zeit war knapp, denn das nächste Event, das Preisträgerkonzert in der Carmzower Kirche stand an. 18 junge Künstler aus Polen, Lettland und Deutschland gestalteten diesen bezaubernden Abend mit ihren beeindruckenden Leistungen und wurden geehrt. Im Anschluss trafen sich Künstler und Besucher zur traditionellen „Kalten Ente“ und Knabbereien im Zelt vor der Kirche – denn Musik verbindet!
Schon mit gepackten Koffern ging es am Sonntagmorgen in die Dorfkirche Schenkenberg zum Festgottesdienst anlässlich des 10. Stiftungstages und der Fertigstellung der restaurierten Fenster. Auch hier gaben einige Motivationspreisträger dem Gottesdienst den festlichen Rahmen. Alt-Bischof Prof. Dr. Axel Noack führte in seiner launigen Predigt aus, dass wir alle Kinder Gottes sind, auch wenn wir sonntagmorgens Ausreden finden und lieber weiterschlummern. Das fand er auch in den restaurierten Fenstern festgehalten, die nun wieder die Schenkenberger Kirche zieren. Er würdigte das über 10 lange Jahre Erreichte und erbat Gottes Segen für die Zukunft der Stiftung und der Gemeinde.
Nach einer leckeren Gulaschsuppe ging dieses fröhliche Fest für uns viel zu schnell zu Ende. Nicht ohne uns das Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen abzunehmen, verabschiedeten uns die Schönfelder und für uns begann die lange Heimfahrt. Die herzlichen Grüße richten wir hiermit gern aus. R.O.







