Frühlingsreise in die reizvolle Wachau

- 18.05.2015 - 

Bericht des Frauenvereins

Die diesjährige Frühlingsreise des Frauenvereins Lützelsachsen ging in die reizvolle Wachau und in das Wald- und Mostviertel in Österreich. Vom Quartier in Emmersdorf, nahe dem berühmten Stift Melk, unternahm man zahlreiche Ausflüge zu interessanten Zielen.

Nach einer Ortführung in Emmersdorf durch die Hotelchefin fuhr man dann zum weltberühmten Stift Melk, eine barockisierte Klosteranlage mit sieben Innenhöfen und einer bebauten Fläche von 32 000 m². Von der alten Klosteranlage – Stiftung 1089 – ließ die barocke Neugestaltung nichts mehr übrig – prachtvolle Innenhöfe schließen sich an die große Basilika an – Kaiser und Könige förderten das Kloster, in dem heute immer noch Mönche leben, die ein Gymnasium im Stift betreuen und dem wachsenden Tourismus Rechnung tragen: Die in den 90iger Jahren des letzten Jahrhunderts komplett restaurierte Anlage ( Weltkulturerbe) besuchen jedes Jahr über eine Million Menschen.

Der dritte Tag brachte die Höhepunkte der Wachau: Entlang der landschaftlich reizvollen Wachaustraße fuhr man über Spitz und Weißenkirchen in das burgbewehrte Dürrstein, dem ehemaligen Gefängnis des englischen Königs Richard Löwenherz. Nach einer Ortsbesichtigung ging es weiter nach Krems, der ältesten Stadt Niederösterreichs. Nach der Ortsbesichtigung gab es eine Schifffahrt durch die herrliche Landschaft der Wachau zurück nach Melk.

Der vierte Tag galt dem Besuch des sogenannten Mostviertels. Über das mittelalterliche Städtchen Waidhofen gelangte man dann nach Öhling, wo in der örtlichen Mostkellerei die typischen Produkte des Mostviertels verkostet wurden. Durch die idyllische Landschaft des Mostviertels erreichte man dann wieder das Quartier.

Am nächsten Tag besuchte  man dann die Stadt Grein an der Donau mit ihrer mächtigen Greinburg. Die Enge des Donaudurchbruches durch die Berge begünstigten die Lage der alten Schifferstadt mit dem ältesten bürgerlichen Theater in Österreich. Durch das Waldviertel gelangte man nach Weitra – einer kleinen Stadt mit mächtiger Burg und einem schönen Marktplatz mit einem imposanten Renaissance-Rathaus mit Srcafittoverzierung und einer den Platz bestimmenden Dreifaltigkeitssäule.

Im Kloster Göttweig, schon von weitem konnte man die ins Land ragenden Türme sehen, konnte man nach dem Mittagessen ein weiteres Juwel österreichischer Klosterbaukunst bewundern, seit über 900 Jahren leben hier Mönche (aktuell über 50) und erhalten diese bedeutende Klosteranlage.

Mit dem Schiff tuckerte man dann langsam donauaufwärts Richtung Emmersdorf, und damit waren die ereignisreichen und schönen Tage in Nieder- und Oberösterreich zu Ende.

Die Rückfahrt bot herrliche Ausblicke in die Alpenlandschaft von Salzburg nach München. Die Teilnehmer dankten Margot Gaber und dem Fahrer Alois Baus für die gute Organisation und Durchführung der wunderschönen und interessanten Reise.