Zeichen setzen für den Frieden

Ein Film- und Gesprächsabend

Die evangelischen Kirchengemeinden Hohensachsen und Lützelsachsen laden im Februar und März zu zwei Informations- und Begegnungs-Abenden unter dem Motto „Das ist uns wichtig: Zeichen setzen für den Frieden“ ein. Stefan Maaß, Friedensbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden, zeigt am Montag, den 13. Februar, um 19 Uhr in der evangelischen Kirche in der Lutherstraße in Hohensachsen den preisgekrönten Dokumentar-Film „Pray the devil to he hell“ (Zur Hölle mit dem Teufel, FSK 12). Am Mittwoch, 22. März, findet dann der zweite Impuls-Abend in der evangelischen Kirche in Lützelsachsen unter dem Motto „Frieden sichtbar machen“ statt.

Quelle: Anne Schüler und pixabay

Der Dokumentarfilm erzählt von dem mutigen und visionären Widerstand liberianischer Frauen, die im Jahr 2003 maßgeblich dazu beigetragen haben, Frieden für ihr von einem grausamen Bürgerkrieg zerrissenes Land zu erreichen. Sie hatten selbst Schreckliches erlebt, ließen sich dadurch aber nicht brechen oder einschüchtern. 2011 erhielt Leymah Gbowee den Friedensnobelpreis als Anführerin dieses Widerstandes. Im Anschluss an den Film werde Fragen erörtert: Ob der Erfolg dieses friedlichen Widerstandes ein Einzelfall oder einfach Glück war oder ob es dafür eine charismatische Führungsperson braucht. Herr Maaß wird den aktuellen Stand wissenschaftlicher Untersuchungen über die Wirkung von friedlichem Widerstand in Konflikten in das Gespräch einbringen.