Gemeindeversammlung am 07.07.2013

nach dem Gottesdienst in der ev. Kirche Lützelsachsen

Die Einladung zur GM-V wurde mit dem Gemeindebrief „Sommer 2013“ (Ende Mai 2013) verteilt und darin die Tagesordnungspunkte bekannt gegeben.
 
1) Im Rahmen der Begrüßung (Herr F. Ridderskamp) wird eine Jahresstatistik der wesentlichen Zahlen präsentiert. 25 Exemplare lagen zur Mitnahme bereit.
 
2)  Kirchengemeinderat (KGR)
Frau T. R. Schrem berichtet aus dem Gemeindeleben bzw. der Arbeit des KGR. Besonderes Interesse wurde an der „Neubesetzung der Pfarrstelle“ gezeigt.
 
3)  Kindergarten
Herr H. Behrens berichtet über Planung und Finanzierung des Kindergarten-Um-/ und Anbaues:
Alle Genehmigungen liegen vor.  Zuschüsse: 657.300.- €; Darlehen: 13.000.- € Eigenmittel: 149.000.- €  =  Summe: 819.300.- €
Durch die von der Stadt Weinheim vorgesehene ratierliche Bereitstellung der insgesamt 543.000.- €  bis 2016 ist  eine Zwischenfinanzierung erforderlich  Projektabschluß im September 2014.
 
4)  Kinderchor:
Herr F. Ridderskamp präsentiert die derzeitige Situation im Kinderchor.
Die Diskussion konzentriert sich nach der Darstellung der Ist-Situation auf den Zeitraum zwischen „Kinderchorzeit“ und einem ggf. Eintritt von Jugendlichen in weitere Singgemeinschaften (z.B. Kirchenchor).
Fazit:  Ein „Jugendchor“ könnte die Lücke füllen. Die Leitung des Bezirkskantorats geht beispielsweise in Schulen, um mit Jugendlichen zu singen. Ziel:  Aufbau eines Jugendchores.
 
5)  Finanzen
Herr Prof. Dr. J. Bartels stellt in seiner Präsentation anhand des Haushaltsplanes des vergangenen Jahres (2012) und einem Ausblick für 2013/2014  unsere Situation dar.
 
Wesentliche Veränderung bezüglich der Mittelzuweisung seitens der Landeskirche:
Die Bemessung erfolgt nicht mehr anhand des Gebäudebestandes sondern anhand der Gemeindeglieder-Anzahl.Damit werden die Zuweisungen sinken.
Wie steuert die Kirchengemeinde Lützelsachsen gegen:
Erträge aus der Foto-Voltaik-Anlage; Erträge aus der Stiftung; Zuwendungen vom Gemeindebau- und Frauen-Verein
Was brauchen wir ?
Potenzielle Zustifter aus dem Kreis der Gemeinde-Mitglieder.
Spenden für unsere zahlreichen Projekte innerhalb der Gemeinde.
 
Der Stiftungs-Vorstand in Person von Frau I. Hagenbruch gratuliert nach der Finanzpräsentation (Herr. Dr. Bartels) Herrn Friedrich Löffler nachträglich zum 80. Geburtstag und ehrt ihn für seine Zuwendungen an unsere Stiftung.
Herr Löffler dankt in einer „launigen Kurzansprache“ und ruft allgemein für „mehr Zustifter“ auf. Auch Testaments-Inhalte zugunsten unserer Kirchengemeinde nennt er als wirksames Unabhängigkeits- und Finanzierungs-Element.
 
Anmerkung des Verfassers:  „Wollen wir unsere Kirchengemeinde in ihrer Vielfalt und Lebendigkeit erhalten, kann man angesichts der zurückgehenden Zuwendungen seitens der Kirchenverwaltung nur mit Erlösen aus Eigeninitiativen die Situation stabil halten.“
 
6)  Verschiedenes
Bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit (z.B. zeitnahe Berichte in den lokalen Presse-Organen) muss sich „etwas tun,“
Als Positivbeispiel wurde die schnelle und professionelle Berichterstattung der Lokalpresse nach den  Kunst-Gottesdiensten  herausgestellt. Nach der Kirchengemeinde-Rats-Neuwahl und nach Neubesetzung der Pfarrstelle ist die Öffentlichkeitsarbeit neu zu regeln.
 
Franz-Joachim  Ridderskamp