Liebe Gemeinde
In der diesjährigen Karwoche laden wir Sie wieder ein zu einem ökumenischen Kreuzweg. Sie werden Bilder des Kreuzweges der Christ-König-Kirche Großsachsen sehen und auch Fotos aus Lützelsachsen. Wir wollen eine Verbindung schaffen zwischen Orten unseres Alltags und den Szenen des biblischen Kreuzweges.
In der diesjährigen Karwoche laden wir Sie wieder ein zu einem ökumenischen Kreuzweg. Sie werden Bilder des Kreuzweges der Christ-König-Kirche Großsachsen sehen und auch Fotos aus Lützelsachsen. Wir wollen eine Verbindung schaffen zwischen Orten unseres Alltags und den Szenen des biblischen Kreuzweges.
Wir sind am Beginn des Weges, der uns an allen Niederungen des Lebens entlang führen wird. Es ist der Weg Jesu Christi. Gehen wir diesen Weg gemeinsam, um uns zu stärken.
Unser eigener Lebensweg birgt Stationen des Leidens und der Hoffnungslosigkeit, des Unfriedens und der Lieblosigkeit. Gemeinsam wollen wir Kraft schöpfen, um den Frieden in uns und in der ganzen Welt wachsen zu lassen. Lassen wir uns auf diesen Weg ein.
Unser eigener Lebensweg birgt Stationen des Leidens und der Hoffnungslosigkeit, des Unfriedens und der Lieblosigkeit. Gemeinsam wollen wir Kraft schöpfen, um den Frieden in uns und in der ganzen Welt wachsen zu lassen. Lassen wir uns auf diesen Weg ein.
Bibeltext nach Lukas 22:
Als er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar; und einer von den Zwölfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich Jesus, um ihn zu küssen. Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss? Jesus aber sprach zu den Hohepriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die zu ihm hergekommen waren: Ihr seid wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen ausgezogen? Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis. Sie ergriffen ihn und führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohepriesters. Petrus aber folgte von weitem.
Als er aber noch redete, siehe, da kam eine Schar; und einer von den Zwölfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich Jesus, um ihn zu küssen. Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss? Jesus aber sprach zu den Hohepriestern und Hauptleuten des Tempels und den Ältesten, die zu ihm hergekommen waren: Ihr seid wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen ausgezogen? Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen, und ihr habt nicht Hand an mich gelegt. Aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis. Sie ergriffen ihn und führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohepriesters. Petrus aber folgte von weitem.
Lied: Meine engen Grenzen
Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite, Herr, erbarme dich.
Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite, Herr, erbarme dich.
Quelle: Bettina Schirpf
Meditation
Jesus wird verraten, von einem, der bisher Freund – Vertrauter war. Petrus kann es nicht fassen und folgt den Hauptleuten zum Haus des Hohepriesters. Doch nicht zu nah, er hält Abstand und als er erkannt wird, leugnet er, zu Jesus zu gehören – dreimal.
Auch ich bin aufgerufen, Jesus nachzufolgen. Wie nah traue ich mich zu kommen? Halte ich Abstand oder bekenne ich mich zu meinem Glauben? Kann ich Abstand mit meinem Glauben überbrücken?
Jesus wird verraten, von einem, der bisher Freund – Vertrauter war. Petrus kann es nicht fassen und folgt den Hauptleuten zum Haus des Hohepriesters. Doch nicht zu nah, er hält Abstand und als er erkannt wird, leugnet er, zu Jesus zu gehören – dreimal.
Auch ich bin aufgerufen, Jesus nachzufolgen. Wie nah traue ich mich zu kommen? Halte ich Abstand oder bekenne ich mich zu meinem Glauben? Kann ich Abstand mit meinem Glauben überbrücken?
Bibeltext nach Matthäus 27
Da aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern das Getümmel immer größer wurde, nahm er Wasser und wusch sich die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen; seht ihr zu! Da antwortete alles Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder! Da gab er ihnen Barabbas los, aber Jesus ließ er geißeln und überantwortete ihn, dass er gekreuzigt werde.
Da aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern das Getümmel immer größer wurde, nahm er Wasser und wusch sich die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen; seht ihr zu! Da antwortete alles Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder! Da gab er ihnen Barabbas los, aber Jesus ließ er geißeln und überantwortete ihn, dass er gekreuzigt werde.
Lied: Meine engen Grenzen
Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke, Herr, erbarme dich
Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke, Herr, erbarme dich
Quelle: Bettina Schirpf
Meditation
Pilatus ist der Richter. Mord, Verrat, Betrug – das sind die Verbrechen, die er verhandelt.
Gotteslästerung gehört nicht dazu. Jüdische Glaubenspraxis ist überhaupt nicht sein Fachgebiet. Mehr noch: Er ist dafür nicht zuständig. Gegen seinen Willen muss er sich mit jüdischen Angelegenheiten herumschlagen. Er weist die Verantwortung von sich und beugt sich dem Willen des Volkes. Er wäscht seine Hände in Unschuld. Das bedeutet: „Es geht mich nichts an.“
Pilatus ist der Richter. Mord, Verrat, Betrug – das sind die Verbrechen, die er verhandelt.
Gotteslästerung gehört nicht dazu. Jüdische Glaubenspraxis ist überhaupt nicht sein Fachgebiet. Mehr noch: Er ist dafür nicht zuständig. Gegen seinen Willen muss er sich mit jüdischen Angelegenheiten herumschlagen. Er weist die Verantwortung von sich und beugt sich dem Willen des Volkes. Er wäscht seine Hände in Unschuld. Das bedeutet: „Es geht mich nichts an.“
Manchmal urteile ich, obwohl es eigentlich nicht um meine Angelegenheiten geht und ich nicht genug weiß. Ist es nicht besser, die Verantwortung für das Urteil anderen, kompetenteren zu überlassen? Kann ich mich von den Folgen meines Urteils reinwaschen so wie Pilatus?
Jesus übernimmt Verantwortung. Er wird das Kreuz auf sich nehmen, steht ein für unsere Sünden. Die Last ist schwer. Er fällt und steht wieder auf. Er gibt nicht auf.
Lied: Meine engen Grenzen
Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit bringe ich vor dich.
Wandle sie in Wärme, Herr, erbarme dich
Quelle: Bettina Schirpf
Gebet
Jesus, wir vertrauen auf deine Liebe. Du willst uns begegnen, unseren Weg mitgehen, Du willst uns mit Deiner Liebe Kraft geben. Wir bitten Dich, lass uns spüren, was das heißen kann und mach uns stark für andere.
Wir bitten Dich für die Erschöpften, die Geschlagenen, die Gemobbten, die Traurigen, die Einsamen, die Verletzten, die Gestorbenen und die Lebenden. Lass sie den Glanz Deiner Liebe ahnen, schenke ihnen Deine Kraft für ihr Leben.
Wir bitten Dich für die Erschöpften, die Geschlagenen, die Gemobbten, die Traurigen, die Einsamen, die Verletzten, die Gestorbenen und die Lebenden. Lass sie den Glanz Deiner Liebe ahnen, schenke ihnen Deine Kraft für ihr Leben.
Amen.
Lied: Meine engen Grenzen
Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit bringe ich vor dich.
Wandle sie in Heimat, Herr, erbarme dich
Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit bringe ich vor dich.
Wandle sie in Heimat, Herr, erbarme dich
"Meine engen Grenzen" Copyright Eugen Eckert/Winfried Heurich. Mit freundlicher Genehmigung Lahn-Verlag, Limburg bei Butzen und Bercker GmbH.





