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Gott kehrt um
Sommerandachtsreihe Teil 5

Quelle: Dorothea Rohland
Jona war weggelaufen, hat Gottes Hilfe erfahren und ist umgekehrt. In der großen Stadt Ninive hat er ausgerichtet, dass noch 40 Tage Zeit sind. 40 Tage bis zum Untergang.
Jona staunt nicht schlecht, als die Menschen in Ninive den Bußsack anziehen, sich in die Asche setzen, nichts essen und trinken, um vielleicht doch dem Untergang zu entgehen. Sie sind umgekehrt und haben ihr Leben geändert.
Und dann berichtet die Bibel davon, dass Gott sieht, wie die Menschen von Ninive von ihren bösen Wegen umkehren. Wie er die vielen kleinen und die großen Zeichen wahrnimmt, die die Menschen sich geben.
Ich stell mir vor, dass sie sich vornehmen, offen miteinander zu sprechen, nicht zu schlagen, gerechten Lohn zahlen, das Recht nicht biegen, andere Lebensziele in den Blick nehmen, außer maximalen Gewinn und dem Wahlspruch „Geiz ist geil“. Ich würde mir wünschen, dass sie ihre soziale Ader entdecken und sich um Waisen und Witwen kümmern, die damals auf Almosen angewiesen waren.
Und dann geschieht etwas, was Jona nicht für möglich gehalten hätte. Doch der König der durch und durch bösen Stadt hatte bereits darauf gehofft. Als Gott nämlich die ehrliche Buße sieht, da reut Gott das Übel, das er beschlossen hatte und Jona angekündigt hat. Gott hat Gefühl und er fühlt mit Ninive. Er lässt ab von dem Übel, das er hat ankündigen lassen und verschont Ninive mit ihren Menschen und Tieren. Stark finde ich daran, dass Gott keiner ist, der seine Ehre in Gefahr sieht, wenn er umkehrt.
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Quelle: J. Rohland

