Verabschiedung von Schuldekanin Dr. Cornelia Weber
Dr. Cornelia Weber wurde am letzten Donnerstag (14.7.) in Evangelischen Stadtkirche in Ladenburg verabschiedet. 9 Jahre lang hatte sie das Amt der Schuldekanin inne und organisierte den evangelischen Religionsunterricht an allen Schulen im Kirchenbezirk. Sie wurde nun zur Oberkirchenrätin und Personalchefin der Evangelischen Landskirche in Baden nach Karlsruhe berufen.
„Wir sind sehr traurig, aber für unsere Kirche ist es eine gute Entscheidung.“ Schon in ihrer Begrüßung steckte die Dekanin des Evangelischen Kirchenbezirks Ladenburg-Weinheim, Monika Lehmann-Etzelmüller, die Spannung ab, unter der die Verabschiedung von Schuldekanin Cornelia Weber stand.
Das große Interesse an ihrer Verabschiedung zeigte, wie gut Cornelia Weber in der Wahrnehmung vieler Menschen ihr Amt als Schuldekanin ausgefüllt hat. Zahlreiche Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer, ehemalige Schüler, Gemeindemitglieder und Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Kirchenbezirk füllten die evangelische Stadtkirche bis zur letzten Bank, um bei dem feierlichen Gottesdienst und der Verabschiedung dabei zu sein. Auch Schulrat Enrik Ebel vom Staatlichen Schulamt Mannheim und der Ladenburger Bürgermeister Rainer Ziegler hatten sich unter die Gemeinde gemischt.
Dass Cornelia Weber vor der Zeit im Schuldekanat auch Pfarrerin in Ladenburg war, ist gut in Erinnerung geblieben: zu Beginn warteten die Kinder des Anne-Frank-Kindergartens in der Kirche, um für sie zu singen und Blumen zu überreichen.
Der Gottesdienst bekam einen fröhlichen und doch festlichen musikalischen Rahmen durch die Beiträge des evangelischen Posaunenchors und der Band der Kirchengemeinde. Die eigentliche Verabschiedung aus dem Amt nahm Oberkirchenrat Prof. Dr. Christoph Schneider-Harpprecht vor. Er zeichnete den Weg von Cornelia Weber nach und hob ihre zahlreichen Initiativen im Bereich Inklusion und im interreligiösen Dialog sowie ihr Wirken als Vorsitzende des Bildungs- und Diakonieausschusses in der Landessynode hervor.
Auch die an den Gottesdienst anschließenden Grußworte unterstrichen, wie sehr der Kirchenbezirk von Cornelia Webers Begabungen und Wirken profitiert hat. Die Dekanin des evangelischen Kirchenbezirks, Monika Lehmann-Etzelmüller sagte in ihrem Grußwort, die Besetzung von Leitungsämtern sei auch in der evangelischen Kirche oft eine strittige Angelegenheit. Sie habe in den letzten Wochen aber keine einzige Stimme gehört, die die Berufung von Cornelia Weber nicht begrüßt hätte. Ausdrücklich dankte sie auch der Familie von Cornelia Weber für ihre Haltung „einander wachsen zu lassen“. Ihr Wunsch für die neue Oberkirchenrätin war: „Es ist gut, wenn Du so bleibst, wie du bist“.
Dankbar hob auch das Leitungsteam des evangelischen Kinder- und Jugendwerkes die gute Zusammenarbeit hervor und rief Dr. Cornelia Weber nach vorne, um anhand beschrifteter Schuhkartons ihre guten Wünsche zu überreichen. Die Diakoninnen und Diakone des Kirchenbezirks steuerten ein Abschiedslied bei.
Katja Hoger, geschäftsführende Schulleiterin in Weinheim, überbrachte die dankbaren Grüße der Schulleiterinnen und Schulleiter. Stellvertretend für die evangelischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer sprach Irene Niethammer. Dazu standen Lehrerinnen in den Reihen der Zuhörer an ihrem Platz auf und riefen Worte in den Raum, die sie besonders mit Cornelia Weber verbinden: „Zuverlässigkeit“, „Ruhe“, „Humor“ und anderes.
Der katholische Schuldekan Axel Müller zeichnete mit humorvollen Wortspielen die enge Zusammenarbeit in der gemeinsam verwalteten Medienstelle in Weinheim nach. Für die evangelischen Schuldekaninnen und Schuldekane sprach deren Sprecherin Christine Wolf, bevor die Gruppe einen Chor bildete und ein umgedichtetes Lied mit „Applausrufen“ auf Cornelia Weber sang. Auch da war die Botschaft: wir haben Dir viel zu verdanken – bleib der Mensch, der Du bist. An die Verabschiedung schloss sich ein Fest auf der Pfarrwiese vor der Kirche an.
Dankbar hob auch das Leitungsteam des evangelischen Kinder- und Jugendwerkes die gute Zusammenarbeit hervor und rief Dr. Cornelia Weber nach vorne, um anhand beschrifteter Schuhkartons ihre guten Wünsche zu überreichen. Die Diakoninnen und Diakone des Kirchenbezirks steuerten ein Abschiedslied bei.
Katja Hoger, geschäftsführende Schulleiterin in Weinheim, überbrachte die dankbaren Grüße der Schulleiterinnen und Schulleiter. Stellvertretend für die evangelischen Religionslehrerinnen und Religionslehrer sprach Irene Niethammer. Dazu standen Lehrerinnen in den Reihen der Zuhörer an ihrem Platz auf und riefen Worte in den Raum, die sie besonders mit Cornelia Weber verbinden: „Zuverlässigkeit“, „Ruhe“, „Humor“ und anderes.
Der katholische Schuldekan Axel Müller zeichnete mit humorvollen Wortspielen die enge Zusammenarbeit in der gemeinsam verwalteten Medienstelle in Weinheim nach. Für die evangelischen Schuldekaninnen und Schuldekane sprach deren Sprecherin Christine Wolf, bevor die Gruppe einen Chor bildete und ein umgedichtetes Lied mit „Applausrufen“ auf Cornelia Weber sang. Auch da war die Botschaft: wir haben Dir viel zu verdanken – bleib der Mensch, der Du bist. An die Verabschiedung schloss sich ein Fest auf der Pfarrwiese vor der Kirche an.

